Schüleraustausch Erasmus+

     

    Schülermobilität innerhalb Europas mit dem Programm ERASMUS+

    Eine dreiwöchige Berufsausbildung in einem europäischen Partnerland

    Die Berufsschule für das Metzgerhandwerk beteiligt sich am EU-Mobilitätsprogramm für junge Auszubildende in den Berufen:

    • Metzgerinnen/Metzger
    • Fachverkäuferinnen/Fachverkäufer im Metzgerhandwerk
      Diese gehen für drei Wochen zur Ausbildung in eines unserer EU-Partnerländer:

    Schweden/Göteborg
    Ungarn/Szeged
    Belgien/Antwerpen
    und Norwegen/Oslo

     

    Nach einem erfolgreichen Abschluss der Maßnahme erhalten die Auszubildenden einen „Europass“.

     

    Welche Bedeutung hat die EU-Schülermobilität?

    Schülerinnen und Schüler, die sich an Mobilitätsmaßnahmen beteiligen

    • gewinnen an Flexibilität im Berufs- und Privatleben
    • lernen landestypische Produkte und Herstellungsverfahren kennen
    • erhalten Einblick in Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsanforderungen bei europäischen Nachbarn
    • gewinnen an Selbständigkeit
    • lernen mit Sprachbarrieren umzugehen
    • erleben gesamteuropäische Probleme in der Lebens- und Arbeitswelt
    • lernen partnerschaftliches Umgehen mit europäischen Nachbarn
    • sind einer europäischen Zukunftsgemeinschaft gegenüber aufgeschlossener

     

    Was geschieht während der dreiwöchigen Schülermobilität?

    1. Woche (schulbezogen: 1-5 Tage Berufsschule, je nach Land)

    • Kennenlernen der Partner und der Schule, Einweisung in das dreiwöchige Ausbildungsprogramm
    • Zurechtfinden in der Umgebung: öffentliches Verkehrssystem, Notfallruf
    • Kennenlernen ausgewählter Produkte oder typischer Saisonprodukte, Technologie der Herstellung, Vermarktung (Präsentation im Laden), Esskultur...
    • Besichtigung einer Metzgerei mit besonderer Technologie (Herstellung von Spezialitäten nach traditionellen Methoden oder nach neuesten Erkenntnissen)
    • Besuch einer Firma, die Maschinen und Geräte für Metzgereibetriebe anbietet oder Besuch von Fachmessen
    • Besichtigung eines verwandten lebensmittelherstellenden und/oder anbietenden Betriebes z. B. Käserei, Mühle, Bäckerei, selbstvermarktender Landwirtschaftsbetrieb
    • Kulturprogramm: Besichtigung einiger Sehenswürdigkeiten, Teilnahme an aktuellen landestypischen Ereignissen...

    Anschließend Betrieb:

    • Praktisches Arbeiten in ausgewählten Metzgereibetrieben (möglichst Betriebe, in denen die Partnerschüler lernen)
    • Wochenendausflug z. B. Besichtigung von Sehenswürdigkeiten
    • Praktische Prüfung und Zertifizierung durch Metzgermeisterinnen/Metzgermeister und Innungsmeisterinnen/Innungsmeister
    • Feedback über die Austauschmaßnahme (Evaluation)
    • Verabschiedung und Begleitung zum Flughafen bzw. zur Bahn
    • Während der Ausbildungsmaßnahmen führen die Schülerinnen und Schüler ein Berichtsheft bzw. einen Ausbildungsnachweis, legen eine Lern- und Informationsunterlage an (Mappe mit folgendem Inhalt: Rezepturen, Beschreibungen von Herstellungsweisen, Präsentationsarbeiten, kleines Lexikon über Fachbegriffe, Prospektmaterial von besuchten Firmen und Ausstellungen, Beschreibung des absolvierten Kulturprogramms)

    Wie sind Unterkunft und Kosten geregelt?

    Die Schülerinnen und Schüler werden von Gastfamilien aufgenommen oder sie übernachten in Jugendhotels bzw. in angemieteten Apartments.
    Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Kulturprogramm u. ä. werden aus Mitteln der EU gefördert.
    Schülerinnen und Schüler werden vor Reiseantritt in ihrem Heimatort (unsere Schüler bei der Stadt München) für den Auslandsaufenthalt versichert.
    Der vorläufige Eigenbeitrag der Schüler beträgt 200 €. Wird dieser Betrag nicht benötigt, bekommen ihn die Teilnehmer am Ende der Maßnahme zurück.

    Wer übernimmt die Betreuung im Partnerland?

    Die Schülerinnen und Schüler werden im Partnerland von Lehrkräften der Partnerschule betreut: Abholung, Unterbringung, Verpflegung, Begleitung der betrieblichen Praktika, Kulturprogramm, bei Krankheit, Problemen usw.
    In Notfällen stehen auch die EU-Koordinatoren unserer Schule immer als Ansprechpartner zur Verfügung.

    Welche Voraussetzungen sind für die Mobilität erforderlich?

    • Für den Aufenthalt in Norwegen und Schweden sind Englischkenntnisse erforderlich.
    • Wer an einer Mobilitätsmaßnahme in Antwerpen/Belgien teilnimmt, sollte einige Französisch- oder Englischkenntnisse besitzen.
    • Bei nicht volljährigen Schülerinnen/Schülern müssen Eltern bzw. Erziehungsberechtigte eine Einverständniserklärung abgeben, dass die Tochter/der Sohn an der Mobilität teilnehmen darf.
    • Alle Schülerinnen und Schüler, die an der Mobilität teilnehmen, müssen eine Einverständniserklärung des Ausbildungsbetriebes abgeben, dass ihr Auszubildender für drei Wochen in einem EU-Partnerland ausgebildet wird.

    Wann findet die Mobilität statt ?

    Die Mobilitätsmaßnahmen finden in der Regel in der zweiten Hälfte des Schuljahres statt.
    Zum Beispiel:

    • zwischen Ostern und Pfingsten
    • zwischen Pfingsten und den Sommerferien

    Die Termine werden so gestaltet, dass sie den Ausbildungsbetrieben entgegenkommen.

     

    Haben Sie Interesse am Schülermobilitätsprogramm mit Partnern aus EU-Nachbarländern?

    • Reden Sie mit Ihren Eltern und Ausbildern.
    • Schreiben Sie eine Bewerbung für diese Mobilität.
    • Holen Sie die Einverständniserklärung beim Betrieb und bei den Eltern ein.
    • Kümmern Sie sich rechtzeitig um einen gültigen Pass.
    • Sie brauchen für die Mobilität ein aktuelles Gesundheitszeugnis (erst kurz vor der Ausreise ausstellen lassen).
    • Wenden Sie sich baldmöglichst an die Ansprechpartnerin Frau Hinterseer (Berufsschule der Bäcker und Konditoren - im gleichen Haus)

    Städt. Berufsschule für das Metzgerhandwerk
    Simon-Knoll-Platz 3
    81669 München
    Tel.: 0 89/233-317 66
    Fax 0 89/233-317 67

     

    Beachten Sie:

    Falls Sie Interesse haben, sollten Sie sich möglichst schnell entscheiden, um einen Platz zu erhaltenn. Eine solche Gelegenheit ist einmalig!

     

     

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