Sehr geehrte Ausbildungspartner, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Schüler*innen,

der Bayerische Ministerrat hat am 16. April 2020 erste Maßnahmen zur Lockerung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen. Zu diesen Maßnahmen zählte auch die schrittweise Öffnung der Schulen ab dem 27. April. An diesem Tag startete der Präsenzunterricht für die Abschlussklassen weiterführender und beruflicher Schulen. Nach und nach wurden auch die anderen Klassen wieder zum Präsenzunterricht an die Schule geholt. In jedem Fall dürfen wir Ihnen versichern, dass alle Schritte auch hinsichtlich der Vorgaben des Infektionsschutzes konsequent umgesetzt wurden.

Es wurden klare Abstandsregelungen definiert und die Schüler*innen werden nur in kleineren Gruppen beschult und eine Durchmischung vermieden. Feste Klassenzimmer sowie ein gestaffelter Unterrichtsbeginn sollen Schüleransammlungen vermeiden, genauso wie der eingeschränkte Mensabetrieb. Außerdem hat die MVG ihren Fahrtakt wieder erhöht. Ansonsten sind die üblichen Hygiene-Regeln einzuhalten, auf die in den Schulen nochmals explizit hingewiesen wird. Schüler*innen mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands können bayerische Schulen zum regulären Schulbesuch besuchen. Die Einreise nach Bayern ist möglich, da ein triftiger Reisegrund vorliegt.

Soweit der Schulbesuch von Schüler*innen mit Blick auf die aktuelle COVID-19-Pandemie individuell eine besondere Risikosituation darstellt, ist im konkreten Einzelfall auf der Grundlage eines (fach-)ärztlichen Zeugnisses zu klären, ob die/der Schüler*in aus zwingenden Gründen verhindert ist, am Unterricht oder einer sonstigen verbindlichen Schulveranstaltung teilzunehmen.

Als derartige Risikosituation gilt, wenn beispielsweise

  • eine (chronische) Vorerkrankung, insbesondere Erkrankungen des Atmungssystems wie chronische Bronchitis, Herzkreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Erkrankung der Leber und der Niere vorliegt,
  • oder wegen Einnahme von Medikamenten die Immunabwehr unterdrückt wird (wie z.B. durch Cortison),
  • oder eine Schwächung des Immunsystems z.B. durch eine vorangegangene Chemo- oder Strahlentherapie,
  • eine Schwerbehinderung,
  • oder derartige Konstellationen bei Personen im häuslichen Umfeld bestehen, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bedingen.       

Bitte nehmen Sie in diesem Fall frühzeitig Kontakt zur Schulleitung auf.

Abweichungen vom Stundenplan sind in dieser besonderen Situation zu erwarten. Die Prüfungsvorbereitung genießt höchste Priorität, weswegen der Unterricht primär in diesen Fächern erfolgen wird. Es finden keine verpflichtenden Leistungserhebungen während des zweiten Schulhalbjahres mehr statt.

Abwechselnd zum Präsenzunterricht werden die Klassen auch im Homeschooling beschult, um die Anzahl der Schüler*innen im Schulhaus zu reduzieren. Diese Zeiten sind im aktualisierten Blockplan bereits ausgewiesen. Genauere Informationen zum Homeschooling, zu den Online-Zeiten und den jeweiligen Fächern und Unterrichtsmaterialien erhalten die Schüler*innen von ihren jeweiligen Lehrkräften.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und bleiben Sie bitte gesund.

Michael Franke, OStD, Schulleiter

und das Team der Städtischen Berufsschule für das Metzgerhandwerk

 

 

aktualisierter Blockplan (wegen Corona) 27.4.-24.7.2020

 

 

 Weitere Informationen zum Corona-Virus in München finden Sie immer aktuell unter folgendem Link:

www.muenchen.de/corona

 

 

 

Psychologische Hilfsangebote für Schüler*innen und Eltern

Das Pädagogische Institut der Landeshauptstadt München hat einen Link online gestellt (http://www.pi-muenchen.de/unerwartet-schulfrei/), in welchem Schüler*innen und auch Eltern Hilfestellung und Tipps für den derzeitigen Umgang mit der schwierigen Situation erhalten können. Manche Inhalte betreffen die selbstständige Arbeit und Motivation zuhause, aber es finden sich auch Kontakte, falls sich jemand momentan belastet fühlt und Hilfe benötigt.

Viele Berufsschüler*innen arbeiten derzeit, manche sitzen aber sicher auch zuhause, unter nicht ganz einfachen familiären Bedingungen, mit Unsicherheiten bezüglich ausstehender Prüfungen, mit Angst oder mit sowieso schon bestehenden psychischen Problemen. Auch die, die arbeiten, fühlen sich vielleicht unsicher und unwohl in ihrer Situation.

Eine persönliche Beratung an der Schule kann leider derzeit nicht stattfinden. Schüler*innen, Eltern und Ausbilder können jedoch E-Mails an die Schulpsychologin, den Beratungslehrer oder die Schulsozialarbeit schreiben, wir versuchen uns dann möglichst zeitnah bei Ihnen zu melden. Bei Angabe der Telefonnummer rufen wir auch gerne zurück.